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Die Schwachstelle von Boyd Gaming im dritten Quartal 2026 war das Geschäft mit Las-Vegas-Besuchern. Das bereinigte Ebitdar der Casinos in Downtown Las Vegas sank um 20 Prozent auf 12,9 Millionen Dollar. Das Unternehmen führte das auf ein schwächeres Touristengeschäft zurück, auf weniger Besucher aus Hawaii nach mehreren schweren Stürmen dort und auf höhere Flugpreise. Das schwächere Touristengeschäft traf laut Keith Smith, President und CEO, vor allem das Orleans, das zum Segment Las Vegas Locals gehört. Der Konzernumsatz lag bei 990,5 Millionen Dollar nach 1,0 Milliarden Dollar im dritten Quartal 2025, das bereinigte Ebitdar (Non-GAAP) bei 319,6 Millionen Dollar nach 321,8 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am 22. Oktober 2026 mitteilte.
- Umsatz insgesamt · 3. Quartal 2026990,5 Mio. $
- Bereinigtes Ebitdar (Non-GAAP) · 3. Quartal 2026319,6 Mio. $
- Boyd Gaming zuzurechnender Nettogewinn · 3. Quartal 2026124,9 Mio. $
- Aktienrückkäufe · 3. Quartal 2026164 Mio. $
- Gesamtverschuldung · 30. September 20262,7 Mrd. $
| Segment | Umsatz 3. Quartal 2026 | Umsatz 3. Quartal 2025 | Bereinigtes Ebitdar 3. Quartal 2026 (Non-GAAP) | Bereinigtes Ebitdar 3. Quartal 2025 (Non-GAAP) |
|---|---|---|---|---|
| Las Vegas Locals (Einheimische) | 207,4 | 210,8 | 87,4 | 92,1 |
| Downtown Las Vegas | 47,4 | 53,2 | 12,9 | 16,1 |
| Midwest & South (Mittlerer Westen und Süden) | 540,5 | 538,9 | 201,6 | 201,6 |
| Online | 154,5 | 165,6 | 10,9 | 9,4 |
| Managed & Other (Betriebsführung und Sonstiges) | 40,6 | 35,8 | 29,8 | 26,3 |
Quelle: Boyd Gaming Corporation, Q3 2026 results (Form 8-K, Exhibit 99.1), 3. Quartal 2026.
Im Segment Las Vegas Locals, den Casinos für Einheimische, sank das bereinigte Ebitdar um 5 Prozent auf 87,4 Millionen Dollar. Boyd begründete das mit dem schwächeren Touristengeschäft, vor allem im Orleans, und mit Beeinträchtigungen durch Bauarbeiten im Suncoast. Im Segment Midwest & South stiegen der Umsatz laut Unternehmen um knapp 3 Prozent und das bereinigte Ebitdar um etwa 2,5 Prozent, bereinigt um die Schließung von Sam's Town Tunica, den Verkauf von Sam's Town Shreveport und höhere Grundsteuern beim Kansas Star. Das bereinigte Ebitdar im Online-Segment stieg um 16 Prozent auf 10,9 Millionen Dollar, was Boyd seinem Online-Casino-Geschäft zuschrieb.
“Im Quartal spiegelten unsere Ergebnisse das anhaltende Wachstum unseres Segments Midwest & South wider, mehr Spielaktivität der Bewohner Süd-Nevadas sowie deutliche Zuwächse im Online-Geschäft und bei den Managementverträgen.”
Original: “During the quarter, our results reflected continued growth in our Midwest & South segment, increased play from southern Nevada residents, and strong gains in both our Online and Managed operations.”
Der Boyd Gaming zuzurechnende Nettogewinn lag im dritten Quartal 2026 bei 124,9 Millionen Dollar oder 1,71 Dollar je Aktie, nach 1,4 Milliarden Dollar oder 17,81 Dollar je Aktie ein Jahr zuvor. Damals hatte das Unternehmen einen Gewinn nach Steuern von 1,4 Milliarden Dollar aus dem Verkauf seiner Beteiligung an FanDuel verbucht. Boyd kaufte im dritten Quartal 2026 eigene Aktien für 164 Millionen Dollar zurück, zum 30. September 2026 blieben 387 Millionen Dollar aus dem Rückkaufprogramm übrig. Am 15. Oktober 2026 zahlte Boyd eine Dividende von 0,20 Dollar je Aktie und verfügte Ende September 2026 über 297,2 Millionen Dollar an Barmitteln.
- Boyd Gaming Corporation, Q3 2026 results (Form 8-K, Exhibit 99.1), 22. Okt. 2026, 22:06 CEST